Neue Weingüter aus Frankreich und Italien im Sortiment

Neue Weingüter aus Frankreich und Italien im Sortiment

Das Château d’Ollières in den Bergen östlich von Aix-en-Provence und die Tenuta Olim Bauda im Piemont sind zum ersten Mal mit ausgesuchten Weinen bei Nientiedt vertreten:

+ Château d’Ollières, Classique Rosé (2023)
+ Château d’Ollières, Prestige Rosé (2023)
+ Olim Bauda, Gavi del Comune di Gavi Weißwein (2023)

Château d’Ollières: 1.000 Jahre in neuer Familienhand

Das im zehnten Jahrhundert erbaute Château mit seinen Weinbergen ging 2003 in die erfahrenen Hände der Familie Rouy über. Vater Hubert hatte bereits 1991 mit dem Château Escot sein erstes Weingut erworben und sich bei Liebhabern von Bordeaux-Weinen einen ausgezeichneten Ruf erworben. Nach seinem Tod führt sein Sohn Charles Rouy, der unter anderem zwei Jahre lang für das berühmte Burgunder-Haus Bouchard Père & Fils gearbeitet hat, das Weingut. Eine Besonderheit des Château d’Ollières liegt in seiner Lage, da in der von Pinienwäldern geprägten Umgebung keine landwirtschaftlichen Betriebe mit schädlichen Emissionen angesiedelt sind.

Château d’Ollières, Classique und Prestige

Der Rosé Classique ist eine Cuvée aus 50 % Grenache und 50 % Cinsault. Der vergleichsweise hohe Anteil Grenache verleiht dem Rosé eine feine, unaufdringliche Note Pfeffer. Auch deswegen liegt die Empfehlung für gut bis deftig gewürzte Fleischgerichte beim Barbecue leicht vor der für Fisch. Passt natürlich sehr gut zu beidem, aber mit der feinen Pfeffernote kann man seine Gäste angenehm überraschen. 
Die optimale Trinktemperatur liegt bei etwa 10 °C bis 12 °C. Nach spätestens zwei Jahren Lagerung sollte der Rosé geöffnet werden.

Der Rosé Prestige präsentiert sich als famose Komposition aus 50 % Grenache, 30 % Cinsault, 20 % Syrah. Die Trauben werden nicht nur gezielt zur kühlsten Nachtzeit geerntet, sondern auch während der Verarbeitung und unter Ausschluss jeden Kontaktes zu Sauerstoff gekühlt. Fleisch und Fisch gesellen sich gerne zum Prestige. Wer gerne mit Curry würzt, wird seine Freude am Prestige haben. Spezialitäten der Provence sind hier immer eine gute Kombination – Liebhaber der Bouillabaise sollten den Prestige unbedingt einmal dazu versuchen. Trinktemperaturen und Lagerpotenzial sind wie beim Classique.

 

 

Tenuta Olim Bauda: Barbera Hochburg in vierter Generation

Das 1961 gegründete Weingut in der Nähe von Nizza wird in vierter Generation von drei Geschwistern der Familie Bertolino geleitet. Neben seinen vielfach prämierten Barbera-Weinen werden auch sehr erfolgreich die Rebsorten Moscato d‘Asti, Chardonnay, Grignolino und Cortese angebaut. Der von uns als erster Wein georderte Gavi ist ein reiner Cortese Weißwein. Dennoch sieht die Familie die Lagen ihrer Weinberge noch lange nicht ausgelotet. Bei der Bewirtschaftung ihrer Anbauflächen wird so konsequent wie möglich auf die Verwendung von Chemie und Herbiziden verzichtet. Aber auch hier ist die Entwicklung noch nicht abgeschlossen. Die Gebiete um Nizza gelten als besonders mineralhaltig (Kalk) und weisen vorrangig einen lehmig-sandigen Boden auf. Der Landstrich gilt als eines der besten Anbaugebiete für Barbera-Weine überhaupt.

Olim Bauda, Gavi del Comune di Gavi

Bei der Tenuta Olim Bauda fiel die Wahl des ersten Weines auf den Gavi. Der außergewöhnlich elegant mundende Weißwein wird ausschließlich aus der Rebsorte Cortese gewonnen. Seine auffallend gelbe Farbe veredelt den Gavi auch optisch. Im besten Sinne vollmundig ist der Gavi ein Wein, der sich etwa an warmen Sommerabenden auch gut für sich genießen lässt. Piemontesische Antipasti in allen Variationen harmonieren perfekt mit dem Gavi. Für die Zubereitung typisch piemontesischer Kalbsfleischtranchen sollte man nicht den Gavi wählen! Viele trinken den Gavi mit 10 °C gerne etwas kühler. Das unterstreicht seine Frische, ohne die Eleganz zu schmälern.

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